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| Der Bautrupp |
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| Die eigentliche Rennstrecke, die während des Jahres als herkömliche Verbindungsstrasse zwischen Oberhallau und Schleitheim genutzt wird, muss für den grössten Motorsportanlass in der Region einige Änderungen über sich ergehen lassen. |
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Der Bautrupp bei der Leitplankenmontage
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Für die Arbeiten an der Strasse, den Sicherheits- und Zuschauerbereichen, den Fusswegen, den Beschilderungen, den Parkplätzen, den Festzelten und alle weiteren bauten kümmert sich ein 14 köpfiges, eingespieltes und motiviertes Team, unter der Leitung von Hansueli Müller. Die Arbeit für Hansueli Müller, der seit 16 Jahren im Organisationskomitee des Bergrennen Oberhallau mitarbeitet, beginnt zusammen mit seinem Team bereits 5 Tage bevor in Oberhallau die ersten Motoren dröhnen.
Als eine der ersten und zeitintensivsten Aufgaben beginnt das Team an den kritischen Stellen der Strecke Leitplanken anzubringen. Alle Bäume entlang der Rennstrecke werden mit alten Autoreifen und Strohballen umwickelt. Die wohl spektakulärste Stelle, die Tarzankurve macht dem Team dabei die grösste Arbeit: Diese wird mit Leitplanken und Reifenstappel gleich doppelt gesichert.
Als nächstes stehen die Zuschauerbereiche und die Fusswege auf dem Programm. Für die Sicherheit werden rund 3000 Meter Sicherheitszaun und fast genau soviel Sperrzonenband entlang der Strecke aufgebaut. Das Aufstellen der Zuschauertribühne, WC-Anlagen, PET- und Abfallcontainer, der Aufbau des grossen Festzeltes und das Anbringen von Sponsorenwerbung, die Verkehrsbeschilderung und das vorbereiten der Zuschauerparkplätze gehört zu den kleinen, jedoch nicht zu unterschätzenden Aufgaben des Bautrupps. Das Team steht dabei unter enormen Zeitdruck. Unvorhersehbare Probleme, wie beispielsweise die Leitplanken, die sich durch die Unfälle stark verformen, müssen von Jahr zu Jahr neu angepasst werden und können den engen Zeitplan arg in Schieflage bringen.
Als Abschluss Ihrer Arbeit prüft die Rennkomission am letzten Abend vor dem 1. Trainingslauf die Rennstrecke. Nur wenn hier grünes Licht gegeben wird, dürfen die Rennboliden auf dieser Strecke um die schnellste Zeit kämpfen. “Wir waren sicherheitstechnisch den Vorgaben des Rennveranstalters meistens voraus“ erzählt Hansueli Müller. “Bei uns gab es noch nie Beanstandungen durch die zuständige Rennkommission aus Bern“ fügt er mit stolzem Unterton an.
Doch wer denkt, dass der Bautrupp mit dem ersten Senken der Startflagge ihre Arbeit beendet hat, täuscht sich. Hansueli Müller erklärt: “An den Renntagen sind meine Leute als Ordnungspersonal auf den Parkplätzen und in der Signalisation eingesetzt“. Und damit nicht genug: “Jedes Problem, das während des Rennwochenendes auftritt wird durch den Bautrupp gelöst“. Auch bei Unfällen während des Rennens, bei denen bauliche Reparaturen nötig werden, zählt jede Minute. Somit steht das komplette Team jederzeit in den Startlöchern.
Auch am Sonntagabend, nachdem der Fahrer mit der letzten Startnummer die Zielflagge geschwenkt bekommen hat und sich die Zuschauer auf den Heimweg begeben, hat das Team noch lange nicht Feierabend. Noch am selben Abend beginnt das Team, meistens mit zusätzlicher Unterstützung, die Strohballen, die Reifenstapel und sogar die Leitplanken zu demontieren. Auch am darauffolgendem Tag wird der Bautrupp mit weiteren Aufräumarbeiten beschäftigt sein.
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